Costa Brava 1. Auflage, Februar 2003
Aktualisiert 25/05/08
Die nachfolgenden Informationen ergänzen
die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in
Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich
nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen.
(Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr
empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.)
Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag.
Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur
Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für
deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben,
wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag
überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten,
jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen
mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert;
man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben
bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden
uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise
zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre
Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge)
an: pat@sunflowerbooks.co.uk
BUSSE
Ein neuer Bus (nur Mo-Fr) fährt vom Busbahnhof in Olot nach
Les Preses (Wanderung 10) über Parc Nou (Wanderung
11). Abfahrt Olot 7.45 und jede Stunde bis 18.45. Abfahrt
Les Preses 08.05 und jede Stunde bis 19.05. (Mike Lockwood, 2/03)
Allgemeines: Im folgenden Anmerkungen zu o.g. Reiseführer. Die (aktualisierten) Angaben sind noch aktuell. Insgesamt ist festzustellen, dass in den letzten Jahren von den örtliche Touristenzentren (an der Küste und im Hinterland) viele Wanderwege gekennzeichnet wurden, sowohl mit Wegweisern als auch mit frischen Markierungen. In den örtlichen Touristeninformationen gibt es dazu auch Wegbeschreibungen und kleine schematische Wegepläne (z.B. in Begur für einen örtlichen Wanderweg, in Olot für die verschiedenen Wanderwege im Vulkangebiet, in anderen Ortschaften wie Rupit und Tavertet (zwischen Vic und Olot) für die schönen Wanderungen am Rande von Felsenwänden). (e-mail, 5/08)
Wanderung 5; die Route der Kurzwanderung ist gesperrt. Ich bin dem Pfad von der GR-5 hinunter gefolgt, wie im Buch beschrieben. Es gab einen Wegweiser für die Hauptwanderung am Beginn dieses Pfades nahe L'Ullar, aber der Wegweiser für die Kurzwanderung existiert nicht mehr. Ohne Wegweiser habe ich die Kurzwanderung jedoch gemacht; sie war wie im Buch beschrieben (jedoch sehr überwuchert). Weiter unten habe ich Metallpfosten mit ,,Accès Probit"-Schilder gesehen. (Zuschrift, 10/03)
Wanderung 8: Die Beschreibung im Buch ist präzise und funktioniert bestens, man muß ihr aber sehr genau folgen. Ein Kompaß ist angesichts zahleicher Angaben in der Wegbeschreibung, die sich auf Himmelsrichtungen beziehen, SEHR hilfreich und UNBEDINGT zu empfehlen. Einige Hinweise zum Weg: Von der 15-min Stelle bis kurz hinter die Font dels Socals ist der Weg mit teilweise frischen und teilweise verblaßten lilafarbenen Markierungen versehen, denen man gut folgen kann, diese markieren auch die Abzweigung kurz vor der 40-Min Stelle. An der 40-Min Stelle sollte man darauf achten, nur die Llemena zu überqueren (und NICHT auch noch den Nebenfluß) und gleich danach rechts bergauf zu gehen (lila Markierung). An der Font dels Socals ist das Rohr leider verschwunden, man erkennt sie aber natürlich dennoch eindeutig an dem stuhlförmigen Felsbrocken. Ab der Stelle unterhalb des Puig de Faig Rodo kann man dann bis nach Santa Maria durchgängig den roten Farbmarkierungen folgen, die einen zuverlässig (wenn auch stellenweise sehr verblaßt) über den gesamten Abschnitt führen. An dem "Sattel, der durch einen MENHIR markiert ist" steht inzwischen auch ein Schild "Puigsallanca". Der Weg von Santa Maria zum Castell de Finestres ist auf dem letzten Stück (nach "von hier führen Stufen zum Fuße der Burg") völlig zugewachsen und kaum noch erkennbar. Man sollte sich also den Weg auf dem Hinweg gut merken, der Abstecher lohnt aber wegen der Aussicht auf jeden Fall. Beim Abstieg von Santa Maria nach Raspats stehen leider kaum noch Steinmännchen, die einem die Orientierung erleichtern (wir haben zwar einige wieder aufgebaut), aber hier hält man sich einfach bei allen nicht eindeutigen Verzweigungen strikt nach Südosten und gelangt zuverlässig zum Weg nach Raspats. Der letzte Abschnitt ("uralter Weg nach Santa Maria") nach der 4 Std Stelle ist zwar noch erkennbar und sicher sehr schön, aber leider so zugewachsen, daß er in kurzen Hosen und ohne langärmelige Kleidung nicht ohne etliche Verletzungen durch diverse stachelige Gewächse passierbar ist. Wir haben es nach ca. 10 Min aufgegeben und sind dann stattdessen dem breiten Fahrweg weiter gefolgt, den wir an der 4-Std-Stelle verlassen hatten (vor dem Elektrozaun), dieser führt einen zuverlässig und in etwa der gleichen Zeit (45 Min ab der 4-Std-Stelle) wieder zum Parkplatz (wie auch auf der Karte erkennbar) und bietet zwischendurch sogar noch einige schöne Ausblicke. (e-mail, 6/04)
Wanderung 10
: Die Beschreibung im Buch ist außerordentlich präzise
und unverändert aktuell, lediglich zwei Hinweise: An Wochenenden
ist der zum Parken empfohlene Picknickplatz schnell überfüllt,
man parkt dann besser auf einem ausgewiesenen (P-Schild) Parkplatz
direkt rechts von der im Buch bei der Anfahrt erwähnten zum
"Puigsacalm" ausgeschilderten Abzweigung und läuft
von dort die unbefestigte Straße bis zum Abzweig, der zum
Restaurant "Can Turo" ausgeschildert ist, wo dann die
Wanderung beginnt. Die Tour verlängert sich dadurch um ca.
22 Minuten (je 11 für den Hin- und Rückweg zum Parkplatz).
An der Wanderung stößt man an der 1:55-Stelle und wieder
auf dem Rückweg von Santa Madgdalena auf ein Schild zum Puigsacalm,
das man unbeachtet lassen soll. Warum eigentlich? Anstatt von
Santa Magdalena wie im Buch angegeben als "Variante"
den Puig Corneli zu besteigen, sollte man bei guter Fernsicht
lieber den Abstecher auf den Puigsacalm machen. Der Weg ist von
dem Schild aus gut markiert (wenn die Markierungen auch großenteils
sehr verblaßt sind). Der Weg teilt sich nach wenigen Minuten,
man wählt dann den rechten Weg, der am Puig del Llops vorbei
auf den Puigsacalm führt. Der Aufstieg dauert ca. 40 Min,
der Abstieg ca. 30. An einigen Stellen muß man zwar etwas
klettern, aber wer auf dieser Wanderung die Escales de Sallent
herabkommt, der kommt auch über diesen Weg zum Puigsacalm
hinauf und wieder herunter. (Zuschrift, 5/04)
Wanderung 11 und 12: Wie im Buch vorgeschlagen, haben wir Wanderung 11
und 12 verbunden, das ergibt eine ganz wundervolle Tagestour (ca.
6 Stunden reine "Laufzeit", mit allen Pausen, Abstechern,
Besichtigung der Vulkane usw. werden es leicht 8 Stunden).
Zu Wanderung 11: Die beiden Linksabzweigungen direkt am
Anfang der Wanderung sind inzwischen beschildert. Die Wegbeschreibung
ist ansonsten völlig zutreffend und präzise, jedoch
folgende Hinweise: An der Kirche "St Miquel del Corb"
läuft man den Weg weiter, der RECHTS an der Kirche vorbeiführt.
Danach hält man sich jeweils rechts, bis zur erwähnten
deutlichen Verzweigung, an der ein Weg nach rechts in den Buchenwald
HINAB führt. Der Weg auf dem Kraterrand des Volca del Raco
ist kurz hinter dem Gehöft Mas el Raco völlig zugewachsen,
man geht besser auf der Innenseite des Zaunes der Pferdekoppel
auf dem Kraterrand entlang (das Kraterinnere wird als Pferdekoppel
genutzt). Erst kurz vor der Stelle, an der es vom Kraterrand in
den Buchenwald hinabgeht (nordwestliche "Ecke" des Kraters),
wird der Weg wieder deutlich erkennbar. Auch der GR-2, auf den
man nach dem Abstieg vom Volca del Raco am verfallenen Bauernhof
stößt, und dem man nach RECHTS folgen soll, ist anfänglich
etwas zugewachsen.
Zu Wanderung 12: Die Beschreibung im Buch ist, zusammen
mit den bereits verfügbaren Updates, aktuell und zutreffend.
Wenn man Wanderung 11 und 12 verbindet, kommt man durch die erste
der beiden Unterführungen nach Can Serra hinein, geht zum
Informationszentrum und geht durch die zweite Unterführung
wieder heraus.
Wanderung 12: Am Beginn der Wanderung gibt es zwei neue Unterführungen. Wir lassen die Unterführung beim Abzweig von der Straße zum Parkplatz unbeachtet. Stattdessen wandern wir zur Tourist-Information und gehen durch den ,,Torbogen", dann liegt die richtige Unterführung zur Rechten. (Zuschrift, 6/03) + Nach der 35Min-Stelle ist der Weg über den 'felsigen Bereich' bei Nässe sehr schwierig. (Zuschrift, 2/04) + Durchgängige Beschilderung als Weg 1, Weg 2 (Umwanderung des Tossol), Weg 15 - Kartenmaterial und Wegbeschreibungen (in englisch) erhältlich an der Naturparkinformationsstelle. Die Rundwanderung im Krater des Volca de Santa Margarida ist jetzt ausgeschildert. (e-mail, 5/08)
Wanderung 13 :
Es gibt hier einfach fantastische Panoramablicke über den
gesamten Küstenabschnitt von L'Estartit bis Roses (insbesondere
auf dem Streckenabschnitt hinter Sant Cebria). Die Wegbeschreibung
ist unverändert aktuell und funktioniert bestens, lediglich
einige klärende Hinweise für Stellen, an denen wir etwas
"verwirrt" waren: Am Schwimmbad in La Bisbal teilt sich
der Weg und man soll am Ende der asphaltierten Fahrbahn "geradeaus"
weitergehen. Gemeint ist hier der linke der beiden Wege, der zum
erwähnten seitlichen Zufluß des Daro führt (wie
auch in der Karte erkennbar). Ab dort sollte man sorgfältig
den ziemlich frischen und gut erkennbaren PR-Markierungen (weiß-gelb)
folgen. An der 1:35-Stelle muß man natürlich nach RECHTS
abbiegen, damit der Bach LINKS vom einem verläuft, das ist
etwas mißverständlich im Buch formuliert. An der 1:50-Stelle
steht inzwischen ein großes Hinweisschild nach "Can
Font de Muntanya", dem man einfach folgt, danach kommen für
einige Zeit keine PR-Markierungen mehr. Wenn man der unbefestigten
Straße ab der 2:40-Stelle folgt, kommt man kurz vor Els
Metges an eine Stelle, wo rechts eine große Wiese auftaucht
und die Straße geradeaus durch eine Kettenschranke weiterläuft,
die PR-Markierungen aber einen anfangs felsigen Weg nach links
bergauf weisen. Man folgt hier den PR-Markierungen von der unbefestigten
Straße weg nach links und gelangt nach kaum 10 Minuten nach
Els Metges. Nach Sant Cebria (Els Metges) kommt zwischen den beiden
im Buch erwähnten GROSSEN Linksabzweigungen noch eine kleine
(auch in der Karte zu erkennen), durch die man sich nicht verwirren
lassen sollte...
Schließlich noch zwei Ratschläge:
1. Als wir die Wanderung gemacht haben, führten alle Gewässer,
einschließlich des normalerweise ausgetrockneten Daro, reichlich
Wasser. Wasserfestes Schuhwerk ist anzuraten. Der Daro führte
so viel Wasser, daß es an der 4:55-Stelle bis zu den Knien
reichte, was aber angesichts 28 Grad Celsius mehr erfrischend
als störend war...
2. Die ersten 1.5 Kilometer der Wanderung von der Daro-Brücke
in La Bisbal bis zum Schwimmbad (Piscina Municipal) sind eher
uninteressant und führen an einer vielbefahrenen innerstädtischen
Straße in La Bisbal entlang und da man sie gleich zweimal
laufen muß (Hin- und Rückweg), empfiehlt es sich vielleicht
(vor allem, wenn man die Wanderung um 3 Kilometer verkürzen
möchte) mit dem Auto bis zum städtischen Schwimmbad
zu fahren (Ausschilderung "Font de L'Arbre - Piscina Municipal")
und dort zu parken. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.
(Zuschrift, 5/04)
Wanderung 14: Es ist nicht möglich, an der Abzweigung
zum 'Far de Sant Sebastia' das Auto stehen lassen; wir sind weitergefahren
und haben in der Urbanisation geparkt. (Zuschrift, 2/04) + Folgende
Hinweise beziehen sich auf die Hauptwanderung, nicht auf die Kurzwanderung):
Die Wegbeschreibung im Buch trifft noch sehr genau zu, lediglich
einige klärende Hinweise: Die weiß-grünen Markierungen
beginnen direkt ab dem Anfang der Wanderung, nicht erst ab der
im Buch erwähnten Korkeiche. Man kann ihnen gut folgen. Kurz
vor der 40-Min-Stelle ist ein Teil des Weges sehr zugewachsen,
aber noch erkennbar (nach der Stelle "wo der Weg nach rechts
schwenkt (er ist normalerweise durch eine Kette versperrt)").
Nach der 50-Min-Stelle gibt es inzwischen anscheinend ein grünes
Tor auf der linken Seite mehr, man sollte sich dadurch nicht verwirren
lassen, sondern folgt einfach den gut erkennbaren PR-Markierungen
(gelb-weiß), das große grüne Tor auf der rechten
Seite ist eindeutig erkennbar. An der 1:10-Stelle muß man
aufpassen und nach dem Übersteigen der Kette NICHT dem breiten
Weg folgen, sondern direkt links dahinter auf einen schmalen Pfad
abbiegen. Wir haben die Markierung beim ersten Versuch leider
übersehen...Von Tamariu bis zum Far de Sant Sebastia kann
man sehr gut den GR-Markierungen folgen (und muß nicht laufend
in die Wegbeschreibung im Buch schauen...). Der Abstieg zur Cala
Pedrosa ist inzwischen nicht mehr "vertrackt", sondern
hervorragend über ein Holzgeländer gesichert, so daß
der Weg von Tamariu bis zur Cala Pedrosa jetzt sogar mit Badeschlappen
passierbar ist (jedenfalls sind uns einige Leute mit Badeschlappen
auf der Strecke begegnet - ich würde von diesem Schuhwerk
für die Route eher abraten). Die Ausschilderung "Platja
de Llafranc" nach der "Carrer de Cuba" ist leider
verschwunden, man geht am Ende der "Carrer de Cuba"
einfach geradeaus über die Asphaltstraße auf den Sandweg
und erreicht nach wenigen Minuten die im Buch erwähnte Abzweigung
nach rechts gegenüber dem gelben Haus. Nachdem man den Korkeichen-
und Kiefernwald verlassen hat, steht man in der Tat plötzlich
etwas oberhalb eines Feldes und biegt nach rechts, die gleich
darauf folgende Abzweigung nach links ist jedoch so zugewachsen,
daß man sie wohl nur auffindet, wenn man gut auf die grün-weiße
Wegmarkierung achtet, die auf einem Baum über Augenhöhe
angebracht ist. Der Weg verläuft sich dann am Rande eines
Feldes (bzw. ist zugewachsen), man geht einfach geradeaus weiter
auf Palafrugell zu und stößt zwangsläufig auf
den erwähnten Weg, dem man dann nach rechts folgt. (Zuschrift,
5/04) + Die Wege sind nicht zugewachsen gewesen (Ende April
08). Wir schließen daraus, dass sie regelmäßig
begangen bzw. gepflegt werden. (e-mail, 5/08)
Wanderung 15:
Nach der 10 min- Stelle kommt rechts ein grünes Tor. Nach
der 2 Std 15 min Stelle geht es leider nicht mehr durch Kiefernbäume.
Diese sind einem Brand zum Opfer gefallen, der Weg ist bis in
die Stadt zurück dadurch schattenlos und nicht sehr schön.
Für die Gegenden der Wanderungen 14 bis 18 gibt es in den
örtlichen Buchhandlungen (z.B. in Begur) Karten 1:25000 im
Verlag Piolet zu den Gebieten
1) P.N.Aiguamolls - l'Escala
2) l'Escala - Pals
3) Pals - Palamos,
auf denen die GRs und örtliche Wanderwege verzeichnet sind.
Mit diesen Karten kann man sich gut noch weitere schöne Wanderungen
zusammenstellen. (e-mail, 5/08)
Wanderung 16: Die Wegbeschreibung im Buch ist noch aktuell. Allerdings einige vielleicht hilfreiche Hinweise: Lange Hosen wegen der Garrigue sind nicht unbedingt erforderlich, der Weg ist nirgends zugewachsen. Ab dem Campingplatz in L'Estartit ist die gesamte Strecke bis zur Cala Ferriol mit frischen PR-Markierungen und teilweise verblaßten blauen Markierungen versehen, denen man über die gesamte Strecke problemlos folgen kann. Sowohl die Cala Pedrosa als auch die Cala Ferriol sind (zu Recht!) beliebte Tauchplätze, wenn man also Badesachen mitnimmt, ist auch die Mitnahme einer Taucherbrille zu empfehlen, es gibt an beiden Buchten unter Wasser viel zu sehen und zu entdecken, vor allem rund um die vorgelagerten kleinen Inselchen. Die erwähnte Rechtsabzweigung kurz nach der 2:10-Stelle weist nicht nach L'Estartit, sondern nach L'Escala, das ist wohl ein kleiner Fehler im Buch. An dieser Rechtsabzweigung weist ein Schild zurück in die Richtung, aus der man kommt, nach L'Estartit, eines weist rechts nach L'Escala und man geht einfach geradeaus bergab (bzw. leicht nach links) und kommt zum Anwesen Torre Ponca.
Wanderung 19: Die Wegbeschreibung im Buch ist noch aktuell. Allerdings einige vielleicht hilfreiche Hinweise: Wie bei allen Touren, bei denen sich einige Angaben in der Wegbeschreibung auf Himmelsrichtungen beziehen, ist ein Kompaß hier SEHR nützlich. Die erwähnten Abschnitte am Ende der Wanderung am Rande steiler Klippen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich machen sollen, sind nicht wirklich "schlimm" und sind (nach unserer Ansicht) auch von routinierten "Spaziergängern" problemlos passierbar. Der erwähnte Abstecher auf den Puig de la Morisca nach der 25-Min-Stelle ist unbedingt lohnenswert, der Pfadverlauf ist gut erkennbar. Nach der 1-Std-Stelle soll man nach einem "unverwechselbaren Felsen" nach Südosten über aufgelassene Ackerterrassen hangabwärts gehen, bis man auf den klar erkennbaren GR-92 stößt. Da es hier keinen eindeutig erkennbaren Weg gibt, sollte man diesen Abschnitt in Ruhe angehen und ggf. auch wieder etwas zurück gehen, wenn es zu unwegsam wird, das kann dann leicht ein paar Minuten länger als in der Wegbeschreibung angegeben dauern. Man kann aber von der höchsten Stelle (dort befinden sich einige Ruinen von Behausungen) den erwähnten Sattel und den GR-92, der durch den Sattel verläuft, wirklich gut erkennen und sollte einfach so gut es geht darauf zulaufen. Der Rest der Strecke ist dann völlig unproblematisch, außer daß man für den Abstecher zur Landspitze des Cap de Norfeu deutlich mehr Zeit (ca. 10 Min anstatt 5 Min jeweils für Hin- und Rückweg), als angegeben einkalkulieren sollte, wenn man wirklich bis zu den Klippen mit den entsprechenden Erklärungs- und Erläuterungstafeln geht, was wegen der Aussicht unbedingt lohnenswert ist. Dieser Abschnitt der Strecke ist auch etwas zugewachsen (lange Hose empfehlenswert), aber gut erkennbar.
Wanderung 20: Die Route vom Kap de Creus nach Cadaques folgt der GR-11 und dann einer Asphaltstraße. Es gibt eine gute Alternative - einen gut markierten Weg 500 m von der Küste entfernt. (Zuschrift, 5/03)
Wanderung 22:
Die Tour ist eigentlich ganz wundervoll, läßt sich
aber leider nicht so machen, wie beschrieben, es gibt aber
zwei Alternativen, um doch herumzukommen. Die "kritische"
Stelle ist der Abstieg vom Pla de Fum zum Collages de Parmal.
Aber der Reihe nach:
Man fährt mit dem Auto besser nicht bis ganz nach Requesens,
sondern parkt kurz vor der Abzweigung von der Straße zum
Kastell (ist ausgeschildert, dort befinden sich einige verfallene
Gebäude). Das letzte Wegstück der Straße nach
Requesens ist eher etwas für "Offroader", nicht
für normale PKW. Man läuft dann nach Requesens, ab dort
ist der Weg mit zahlreichen, recht frischen GR-Markierungen (rot-weiß)
sowie Resten von gelben Markierungen ausgezeichnet markiert. Vom
Tor kurz nach der 20-Min-Stelle stehen nur noch Reste. Im erwähnten
Esskastanienhain läuft teilweise ein kleiner Bach entlang
des Weges, wasserfestes Schuhwerk ist anzuraten. Von den erwähnten
"zwei verschiedenen Wegen, die im Abstand von 10 m nach rechts
ansteigen" ist der erste mit GR-Markierungen versehen, nicht
der zweite, wie im Buch erwähnt, dieser führt auch genau
zum Coll Forcat, wo dann die GR-Markierungen enden. Am Coll Forcat
läuft man quer über die Wiesen Richtung Nordosten und
hält sich links vom gut zu erkennenden Puig Pinyer, man stößt
dann zwangsläufig auf den weiteren Weg und die gelben Markierungen
(die teilweise zumindest recht frisch wirken). Wenn der Puig Neulos
an der 2:45-Stelle in Sicht kommt, lohnt sich der Abstecher dort
hinauf (Steinpyramide am Gipfel) wegen des herrlichen Rundumblicks
auf jeden Fall. Beim Abstieg am (umgestürzten und teilweise
nur noch in Fragmenten erkennbaren) Grenzzaun entlang stößt
man bereits etwas früher wieder auf gelben Markierungen als
im Buch angegeben. Sobald klar erkennbare Pfade und GR-Markierungen
auftauchen, sollte man diesen folgen. Sie führen einen bereits
vor dem Coll Pregon in den Wald, um eine Schutzhütte herum
und dann zum Coll Pregon. Hier kommt Alternative 1 (weiter unten
genauer beschrieben). Der weitere Weg bis zum Schild, das rechts
nach Requesens hinabweist (am Coll de Faig), ist ausgezeichnet
markiert. An diesem Schild ist Alternative 2 (weiter unten genauer
beschrieben). Den Pla de Fum haben wir zwar noch gefunden, und
die Aussicht lohnt sich auch, der Abstieg vom Pla de Fum zum Collages
de Parmal war uns aber nicht möglich. Man kann zwar vom Pla
de Fum den weiteren Weg am Collages de Parmal erkennen, es gibt
aber keinen erkennbaren Weg und keine Markierungen, die dort hinführen,
das Unternehmen ist teilweise halsbrecherisch. Ohne Kompaß
/ GPS sollte man es wohl besser gar nicht probieren. Vielleicht
haben wir auch irgendetwas falsch gemacht. Aber es gibt zwei Alternativen:
Alternative 1: Man läuft zum Coll Pregon zurück,
auf der Karte im Buch ist von hier ein Weg eingezeichnet, der
nach einiger Zeit in wieder in die Wanderung einmündet. Der
Weg selbst ist gut erkennbar, nur der Einstieg ist hinter einer
Wiese am nordwestlichen Ende des Coll Pregon "versteckt".
Man muß nach einem Baum mit einer verblaßten lilafarbenen
Markierung suchen, dort beginnt der Weg. Diesem recht eindeutigen
Wegverlauf folgt man, bis er in die normale Wanderung einmündet.
Alternative 2: Ebenfalls in der Karte eingezeichnet ist
der Weg, der von dem Schild nach Requesens ausgehend hinabführt
und auch nach einiger Zeit in den Weg von Alternative 1 einmündet.
Dieser ist mit zahlreichen, sehr frischen gelben Markierungen
versehen und dank der Markierungen hervorragend erkennbar. Man
findet den Einstieg, indem man vom Schild nach Requesens am Coll
de Faig in Richtung auf Requesens in ca. 10 - 20 m Abstand nach
gelben Markierungen auf Felsen am Boden sucht. Den Anfang des
Weges bildet ein Holzpflock mit gelber Markierung.
Die weitere Wanderung nachdem Alternative 1 oder 2 in die
normale Wanderung einmünden, verläuft dann wie beschrieben.
(Zuschrift, 5/04)
: