Katalonien: Delta del Ebro und Puertos de Beceite, 1. Auflage (1993)
Aktualisiert 30/8/2001

Die nachfolgenden Informationen ergänzen die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen. (Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.) Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag. Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben, wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten, jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert; man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge) an: pat@sunflowerbooks.co.uk

ACHTUNG: Die englische Ausgabe dieses Buches ist vergriffen und auch die deutsche Ausgabe wird bald nicht mehr lieferbar sein. Für dieses Buch ist gegenwärtig keine Neuauflage geplant. Update-Informationen aus deutschen Zuschriften werden jedoch ergänzt, solange die deutsche Ausgabe noch lieferbar ist.

Unterkunft: Wir wohnten im Parador in Tortosa und verbrachten ein Wochenende im Hostal Querol in Valderobres; unsere Fahrt führte uns über Fredes und Beceite, wodurch wir die herrliche Wanderung 13 unternehmen konnten. (Leserbrief, 4/94). ·

Gehzeiten/Schwierigkeitsgrad: Wir fanden die angegebenen Gehzeiten zu kurz und schlagen vor, etwa 50% mehr Zeit zu veranschlagen. (Leserbriefe, 4/94, 10/95)

AUTOTOUREN

Autotour 2: ,Abstecher 1' auf Seite 23 (und Wanderung 7/Picknick 7): Aufgrund eines Erdrutsches ist die Straße gegenwärtig nach 400 m gesperrt. Wir fuhren zurück, nahmen die Linksabzweigung über die Brücke, stellten dann das Auto ab und gingen zu Fuß zum Wasserfall Salt de Robert - hauptsächlich auf einem Forstweg bis zu einem Wendeplatz (1Std) und dann weiter auf einem holprigen Pfad, wo der Fluss den Hauptweg weggespült hat (1Std30Min). Gegenüber dem Wasserfall gibt es einen neuen Wegweiser. Wir kehrten auf demselben Weg zurück. Eine angenehme und ziemlich leichte Wanderung mit Ausnahme des Abschnitts, wo der Weg weggespült wurde. (Zuschrift, 4/01) · ,Abstecher 3' auf Seite 25 (siehe auch Wanderung 8/Kurzwanderung 8/ Picknick 8) kann gegenwärtig aufgrund von Hochwasserschäden nicht unternommen werden. Felsbrocken versperren die Straße. Die Brücke (für Wanderung 8 und Kurzwanderung 8) ist kaputt und der Pfad auf der gegenüberliegenden Seite ist weggespült. (Zuschrift, 3/01) · Autotour 4: Es gibt jetzt eine neue Brücke außerhalb des Stadtzentrums von Tortosa; sie führt vom Kreisverkehr an der Placa de Bimel-Lenari nach Westen über den Fluß zu einem weiteren Kreisverkehr, an dem man nach rechts (Norden) zu einem dritten Kreisverkehr abbiegt; dies ist der im ersten Absatz auf Seite 28 erwähnte ,große Kreisverkehr', an dem man rechts auf die N230 biegt. (Dieser Verlauf ist größtenteils nicht auf dem Stadtplan dargestellt.) Es ist besser, diese Route statt die auf dem Stadtplan dargestellte A7 nach L'Aldea/ Ampolla zu benutzen. (Leserbrief, 4/94)

WANDERUNGEN

Wanderung 1: Es gab keine Probleme mit der Orientierung, aber in der Bar/Gaststätte Figueres dauerte es ziemlich lange, ein Taxi zu bestellen. Der Fahrpreis zurück zu unserem Ausgangspunkt an der Platja del Arenal betrug 2500 Peseten. · Herrliche Vogelwelt - wir sahen Flamingos, springende Fische und Landfrösche oder Kröten. Im ersten Teil der Wanderung gibt es ab einer Beobachtungshütte eine Reihe instruktiver Naturlehrtafeln mit Erläuterungen zum Reisanbau, zur Vogelwelt usw. Diese Beobachtungshütte ist ein guter Orientierungspunkt für den Anfang; sie kommt direkt hinter der Platja del Arenal. (In Ampolla gibt es viele Erschließungsmaßnahmen, u.a. riesige Felsbrocken zur Sicherung der Küste; das Meer ist daher von der Straße aus nicht erkennbar.) (Zuschrift, 5/97)

Wanderung 2: Vom Leuchtturm aus sollte man einen trigonometrischen Pfosten in 50 m Entfernung ansteuern. (Leser-brief, 4/94) · Am Leuchtturm ist der ,gewalzte Sandweg' mit Eisenstangen markiert, die im Abstand von etwa 100 m stehen und oben mit Plastiktüten bedeckt sind. Wir konnten nicht den ,trigonometrischen Punkt' entdecken, der in der Zuschrift 4/94 erwähnt ist - außer jenem am Leuchtturm. Ein wichtiger Orientierungspunkt ist die Beobachtungshütte auf der Seite, die der Flußmündung zugewandt ist. Wir hielten darauf zu und schlossen uns unterwegs dem ,gewalzte Sandweg' an. Das Restaurant Marquese war geschlossen. Wir kehrten daher in die Restaurantbar Figueres ein, die ganzjährig geöffnet ist. (Zuschrift, 5/97)

Wanderung 3: Man sieht jetzt zahlreiche Schilder ,Muy peligroso. Hay son pozas', d.h. ,sehr gefährlich; es gibt tiefe Wasserstellen'. Angesichts der Einladung zu Wanderung 1, unterwegs ein ,erfrischendes Bad' zu nehmen, sollte man den Warnhinweis auf Wanderung 3 zur Kenntnis nehmen. (Leserbrief, 4/94)

Wanderung 4: Sehr klare Wegbeschreibung. Unser Vorschlag: Ein Wanderstock sollte bei der Ausrüstung nicht fehlen; es gibt viel loses Geröll. (Zuschrift, 5/97) · Wanderung 4 · Anfahrt: Die Abzweigung von der N430 kommt zwischen KM 1072 und KM 1073 gegenüber einem großen blauweißen Gebäude... An der 28Min-Stelle ist der rotweiß markierte Fußweg anfänglich eindeutig, aber die Wegzeichen verlieren sich offenbar. Wir folgten einem ziemlich guten Pfad im Wald bergauf und gelangten in offenes Weideland (45Min), wo wir über viele Hangterrassen steigen mussten. Dann erreichten wir offenes, hoch gelegenes Gelände oberhalb Masia Matarradona. Durch ein unwegsames, mit Gesträuch bewachsenes Gebiet wanderten wir nach Masia Matarradona hinab (90Min). Bei Verlassen von Masia Matarradona an der Ecke der am weitesten links gelegenen Ruine sind die Wegzeichen rotweiß; obwohl sie nur spärlich sind, muss man ihnen unbedingt folgen. Die gelben Markierungen müssen unbeachtet bleiben; man wandert geradeaus auf die hohen Felswände zu... An der 1Std15Min-Stelle, wo der Pfad wieder in das Gesträuch führt, setzt sich der Hauptpfad geradeaus fort. Man muss jedoch links auf ein gelbweißes Wegzeichen bei einem Drahtzaun achten; dann überquert man den Zaun und folgt den deutlichen gelbweißen Wegzeichen oberhalb eines Hangeinschnitts. (Zuschrift, 4/01)

Wanderung 5: Von der 1Std40Min-Stelle bis zur 2Std09Min-Stelle stimmen Text und Karte nicht überein. Die Karte verzeichnet den Pfad hangparallel, während im Text eine kürzere Route beschrieben ist (sie schneidet die Gitterlinie bei der Nummer 61 auf der Karte). Weil diese Route überwuchert ist und man zusätzliche Zeit für die Suche braucht, sollte man zwischen 45 Min. und einer Stunde rechnen. (Zuschrift, 6/00)

Wanderung 6: Keine Schwierigkeiten.  (Leserbrief, 10/95)

Wanderung 7: Diese Wanderung ist nicht gegenwärtig begehbar; siehe unter Autotour 2. · Keine Schwierigkeiten bei der Orientierung. (Leserbrief, 10/95) · Kurzwanderung: 'und dem Weg 6 Min. bis zum Beginn einer Rechtsbiegung folgen. Der Weg ist ab hier betoniert. Hier links (Zuschrift, 6/00) · Wanderung 7: Die unbefestigte Straße wurde wohl das Opfer gewaltiger Wassermassen. Nach ca. 6km mussten wir unser Auto parken, da der Weg durch einen mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigten Bagger versperrt war. Bis zu unserer Rückkehr waren die groben Arbeiten bis zum Waldarbeiterhäuschen fortgeschritten. Aber der Rest der Straße ist teilweise nicht mehr vom Bachbett zu unterscheiden. Es wird wohl einige Zeit dauern, bis die Straße wieder bis zur Font del Teix befahrbar ist. Wir wollten dann die Kurzwanderung machen. Auf der betonierten Rechtskurve ist auch ein nach links abzweigender Weg markiert. Der Canyon ist aber durch umgerissene Sträucher unserer Meinung nach nicht passierbar. Wir gaben an einem sehr schönen Teich auf, bei dem wir weder links noch rechts mit vertretbarem Aufwand vorbeikamen. Entschädigt wurden wir durch eine gigantische Landschaft und viele Steinböcke. (Zuschrift, 8/01)

Wanderung 8: Diese Wanderung ist nicht gegenwärtig begehbar; siehe ,Autotour 2'. · Wir unternahmen die Kurz-wanderung und dachten, daß diese Tour nicht übermäßig schwer sei und Wanderstiefel nötig seien. Wir brauchten knapp 3 Stunden reine Gehzeit.  

Wanderung 10: Die Sonnenuhr im Weiler Casetes Velles geht eine Stunde nach (Sonnenzeit!). Dies kann irreführend sein, falls man mit der Zeit etwas knapp ist - so wie es uns erging... Auf dieser Wanderung ist es entscheidend, den abgestorbenen Baum am Steinmännchen und Felsbrocken zu finden, da der absteigende Pfad sonst nicht aufzufinden ist. Der Hang weist nur wenige auffällige Merkmale auf und besteht aus einer Mischung aus Felsbrocken und Strauchwerk. Es besteht die Gefahr, daß man zu weit ansteigt und bergauf abbiegt. (Leserbrief, 4/94). · Für diese ausgezeichnete Wanderung brauchten wir 4Std35Min; im August war sie viel zu anstrengend, um die angegebenen Gehzeiten einzuhalten. Wir würden die Wanderung als mittelschwer einstufen; es sollten Wanderstiefel getragen werden. An der 27Min-Stelle sahen wir nur einen Pfad von links kommen. (Leserbriefe, 10/95)

Wanderung 11: Unsere Lieblingswanderung. Der Gipfel ist wohlgeformt und dennoch zugänglich; die Tour ist sehr abwechslungsreich. (Leserbrief, 4/94) · An der 1Std03Min-Stelle sahen wir keinerlei rosafarbene Streifen; der Anfang des Pfades war hingegen mit einem kleinen Steinmännchen markiert. Etwa später sahen wir zwei ähnliche Steinmännchen. Zwischen der 1Std16Min- und der 1Std 26Min-Stelle empfanden wir die Route als schwindelerregend und mußten an der 1Std23Min-Stelle umkehren - nur 10 Minuten vor Erreichen des Gipfels. Wäre es eine Strecken- oder Rundwanderung gewesen, wären wir wahrscheinlich weitergegangen, aber der Gedanke, auf demselben Weg zurückkehren zu müssen, hielt uns ab. (Leserbriefe, 10/95)

Wanderung 12: Wir denken, auf dieser Wanderung sind Wanderstiefel erforderlich, und sie ist eher mittelschwer als leicht. Oben sahen wir Steinböcke. Auf der Fahrt zum Ausgangspunkt mußten wir an der Mautstelle 200 Peseten bezahlen (kurz bevor die unbefestigte Straße links abbiegt). · Wanderung 12: Von Horta de Sant Joan kommend kann man die TE330 nicht mehr direkt kreuzen. Man muss rechts fahren und kurz darauf wieder links (Beschilderung: Les Ports). Die Mautstelle ist wohl nur an sonnigen Sommertagen besetzt. Am Anfang der unbefestigten Straße sahen wir die ersten Steinböcke. Da die Straße ziemlich ausgewaschen war, ließen wir unser Auto stehen. Dadurch verlängert sich die Wanderung zwar beträchtlich, aber wunderbare Ausbucke auf den Berg, Steinböcke und Geier lassen uns diese Variante empfehlen. Die Orientierung war problemlos, der Aufstieg bis auf das kurze Stück in der Rinne sehr einfach, und auch dieses kleine Problemstück ist selbst für einen eher ungeübten Wanderer wie mich leicht zu bewältigen. Gutes Schuhwerk ist aber absolut erforderlich. Wir können diese Wanderung uneingeschränkt empfehlen. (Zuschrift, 8/01)

Wanderung 13: Wir würden diese Tour als mittelschwer bis schwierig beschreiben. Die Felsen waren sehr rutschig, und der größte Teil der Strecke, die wir zurücklegten (bis kurz vor der Pas del Romeret) bestand aus Kletterei. Keine Probleme mit der Orientierung. (Leser-briefe, 10/95) · El Parrisal ist glücklicher-weise kein campingplatz, der von Beceite wird in 1-2 Jahren fertig sein. Da dann noch mehr Touristen dort sein werden, ist die schöne Wasserwanderung ökologisch sehr prekär. (Leserbrief, 6/95) · Außer einer kurzen, schwierigen Steigung in einer Kurve und ein paar anderen kurzen Abschnitten ist die Straße von Beceite zum Ausgangspunkt der Wanderung in El Parrissal asphaltiert. (Leserbrief, 8/99)