Ost-Provence, 1. Auflage (2002)
Aktualisiert 01/02/05
Die nachfolgenden Informationen ergänzen die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen. (Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.) Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag. Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben, wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten, jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert; man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge) an: pat@sunflowerbooks.co.uk
Grundsätzlich möchte ich zuerst einmal sagen, daß ich Ihren Führer - mich interessieren vor allem die Wanderungen - für sehr gut halte. Die einzelnen Vorschläge sind mit großer Sorgfalt und viel Liebe zum Detail erstellt. Die meisten Führer kranken ja daran, daß die Touren nicht genau genug beschrieben sind - gerade an kritischen Stellen fehlen dann wichtige Angaben - das ist bei Ihrem Führer, soweit ich bisher ersehen konnte, nicht der Fall. (Zuschrift, 2/04)
Störenfriede: Mit den hier einheimischen Tieren ist auch in Erankreich zu rechnen, insbesondere auch Wildschweinen. Bei Wanderung 32 wurden wir am Weiler Encastel durch ein vorbeirennendes Wildschweln erschreckt oder auch andersherum. (Zuschrift, 2/03)
Fahrpläne: TAM-Busfahrpläne kann man online erhalten: www.cg06.fr (Transports). Zugfahrpläne findet man unter www.ter-sncf.com; 'Train de Pignes' unter www.trainprovence.com.
Wanderung 1: Diese Wanderung ist jetzt mit gelben PR-Wegziechen markiert. (Die Autoren, 1/04)
Wanderung 2: Aspremont ist jetzt mit dem Nice Stadt-Bus zu erreichen; Abfahrt 12.15 von der Bushaltestelle Magnan. (Die Autoren, 1/04)
Wanderung 3: Buslinie 360 hält in Peillon; Abfahrt Nice 06.45, 12.40; Fahrzeit etwa 40 Min.; nicht Sonntags (siehe www.cg06.fr
Wanderung 4: Im März war das Leuchtturm (1St30Min) nicht zu besuchen. (Zuschrift, 3/04)
Wanderung 10: Man kann die Wanderung in Menton beginnen und in Cabbé beenden. (Zuschrift, 3/04)
Wanderung 13: Wegweiser Nr 422 befindet sich jetzt am Chalet Vidron (30min). · Kurzwanderung: Es ist schöner, von der Pont de Pierastrèche und dem Wegweiser 423 der GR52 nach links folgen, an einem schönen Wasserfall vorbei. Gut 30Min nach der Brücke, biegt man an einer Y-Gabelung links auf einem grassigen Weg und überquert eine Brücke. Nach 4Min biegt man nochmals links. Nach 7Min (Wegweiser 419) biegt man links bergauf zu einem Fahrweg, folgt ihm nach links und steigt dann einen steinigen Pfad rechts der Vachérie du Boréon zum Parking supérieur hinauf. (P und JUnderwood, 2/03)
Wanderung 23 (Autotour 5): Nachdem wir nach der Ortseinfahrt von Allos ganz scharf nach rechts auf die D 226 zum Lac d'Allos abgebogen sind, können wir noch genau 6 km fanren. Dann ist die Straße gesperrt. Offensichtlich ist hier erst ganz neu ein Schlagbaum errichtet worden; eine Vollsperrscheibe ist ebenfalls angebracht. Rechts dieser Sperre sowie an der Straße gibt es Parkmöglichkeiten. Von hier aus windet sich die Straße in mehreren Kehren bergab, bis wir nach 15 min. zu einer weiteren Straßensperre gelangen. Diese befindet sich direkt an einer Wasser-kaskade, dem Beginn des Parc National du Mercantour. Ein Zusatzschild am Schlagbaum besagt, dass die Sperrung vom 15.10 bis 15.06 gültig ist. Somit verlängert sich die Wanderung um zweimal 5,3 km bis bzw. ab dem Parkplatz unterhalb des Sees (eigentlicher Ausgangspunkt der Wanderung). Man kann immer der Asphaltstraße folgen oder der ausgeschilderten Route, welche einmal von dieser Straße wegführt, diese dann aber wieder erreicht. Für den Aufstieg bedeutet dies eine zusätzliche Zeit von 90 Min und für den Abstieg ca. 70 min. (Zuschrift, 8/02)
Wanderung 26: Nach der 10Min-Stelle ist der Weg neu und gut markiert... Der Blick ist wirklich sehr schön, aber ,,Kulturland" gibt es in dieser Richtung (Scaffarel, also nach Süden) nicht, oder nicht mehr - hier ist alles Wald oder Buschland. Schön aber ist der Blick auf die unzähligen Felswände und -Riffe und die Schlucht ,,de la Galange". Auf das ,,Kulturland", das in der Tat auch sehr schön ist (um die Ortschaft Braux herumgelagert), kann man erst blicken, wenn man nach NO sehen kann - dazu muß man den Weg noch ca. 15 Min. weiter gehen, um den südlichen Felssporn herum... An der 1St20Min-Stelle stehen die noch die Außenwände der Schutzhütte. Den wunderschönen Abzweig ca. 10 Minuten vor dieser Hütte nach rechts in Richtung NNO (Holzpfosten mit Hinweisschild) scheint es zur Zeit, als der Führer geschrieben wude, noch nicht gegeben zu haben. Dieser Weg (15 Min. hoch, 10 Min. zurück) führt über leicht schräge Felsplatten genau an den Felsrand, so daß man von dort einen nun wirklich ,,atemberaubenden" Tief- und Fernblick in das Tal der Coalomp hat und das dahinterliegende Bergland. Der Weg ist erst gut markiert - im letzten Teil allerdings nicht mehr - da muß man sich den besten Aussichtsplatz etwas suchen - am besten ist natürlich die äußerste SO-Ecke (dort größte Vorsicht - der Fels fällt plötzlich sehr steil ab)... ,,Der Pfad steigt zum Pas des Portettes an, dem höchsten Punkt der Wanderung - nicht nur dem höchsten Punkt, sondern auch dem schönsten der Wanderung - einem Naturphänomen, wie man es sonst kaum je antrifft : einem gewaltigen Felsentor. Wir gehen hindurch und schauen uns noch mal um, denn von der Rückseite wirkt es fast noch imposanter! Nach nur einigen Metern Abstieg wenden wir uns mit dem Weg im rechten Winkel nach rechts. Der Weg ist nun gut sichtbar und ausreichend mit gelbem Streifen markiert. So kann der gesamte folgende Abschnitt entfallen. Folgende kann anschließen mit ,,Weiter unten befinden sich am Berghang immer wieder Quellen, deren Wasser teilweise über den Weg läuft und ihn an diesen Stellen etwas feucht werden läßt", wie es der Führer ausdrückt (,,Schmutzige Bäche") ist nicht ganz korrekt. Ein ,,dunkelblaues Dreieck" als Wanderzeichen habe ich nur einmal entdecken können - und dieses war schon sehr abgeblättert. Es kann also in der Beschreibung unbeachtet bleiben. Auch ,,schmäler" wird der Weg nicht mehr. Nun noch zwei Bemerkungen zu diesem Weg: 1. Auffällig ist ja, sicher auch für den geologisch nicht vorgebildeten Wanderer, daß diese beindruckenden. riesigen Felsklötze und -Wände nicht durch hellen Kalk, wie sonst überall in der Provence gebildet werden, sondern durch dunkelbraunen Sandstein - ein doch sehr interessantes Naturphänomen. Darauf sollte hingewiesen und die Gründe dafür gut verständlich kurz genannt werden. Ich finde das wichtig, damit der Wanderer solche auffallenden Erscheinungen in der Natur auch verstehen kann. 2. Wie der Führer richtig sagt, gibt es auf dem Weg größere und kleinere Gruppen von Kastanienbäumen. Sonst herrscht Kiefernwald vor, was bei dem Sandboden (Sandsteinfelsen!) verständlich ist. M.E. sind die Kastanien nicht der ursprüngliche Bewuchs, sondern hier haben wir ein verwahrlostes ehemaliges Kulturland vor uns, was auch die zerfallenen Hütten an mindestens zwei Stellen, an Felswänden angebaut, nahe legen. Die Kastanie wurde ja in der Provence kultiviert, Früchte und Holz wurden verwendet (es sind ja durchweg Eßkastanien). Ich vermute, daß hier viele geschlossene Kastanienhaine waren, von Menschenhand angelegt, die aber, da nicht mehr gepflegt, von der viel schneller wachsenden Kiefer mehr und mehr verdrängt wurden. Auch auf dieses Phänomen sollte kurz eingegangen werden. (Zuschrift, 02/04)
Wanderung 27:
Diese Tour ist wirklich etwas nur für ältere Herrschaften
- viel abwechslungsreicher und interessanter scheinen mir folgende
zwei Vorschläge zu sein:
1) von Aiglun nach Norden zu der gewaltigen Fels-Wand des Mont
St-Martin - ein Eldorado der Kletterer. Meistens ,,hängen"
da welche in der Wand - ihnen bei ihren akrobatischen Kletterkunststücken
zuzusehen, ist schon ein Genuß, der diesen Weg lohnt. Man
versteht oft nicht, wie sie sich an diesem äußerst
glatten, griffarmen Fels halten können -v ielleicht haben
sie ja Saugnäpfe an den Fingern - das wäre eine Erklärung!
Dieser Weg führt vorbei an der Grotte ,,Obscure" - ein
interessantes Natur-Phänomen! Bis zur Felswand eine knappe
halbe Stunde.
2.Von Aiglun Aufstieg nach Osten mit herrlichem Blick auf die
Bergwelt im Süden und Osten und hinab in das Tal des Esteron.
Nach ca. einer halben Stunde steilerer Aufstieg nach Norden in
vielen Serpentinen - weiter oben im Bereich des Überganges
vom Waldbestand zum Geröllfeld herrliche Einzelexemplare
windzerzauster urwüchsiger Eichen. Bevor man die Höhe
(Punkt 76a) erreicht, beeindruckende Felswände. Von der Höhe
eine berauschende Aussicht nach Norden und Nord-Osten in Richtung
Sigale. Nun etwas auf diesem Weg absteigen (erst in Richtung NW,
dann Norden ), ca. eine Viertel Stunde bis Punkt 75c (an Punkt
76 vorbei) - dort nach links in Richtung SW abbiegen auf einem
sehr schmalen aber doch gut gangbaren Pfad, ca. eine halbe Stunden,
bis man oberhalb der oben beschriebenen Kletterwand steht - hier
endet der Weg. Von diesem Punkt aus hat man einen phantastischen
Blick auf die Steilwände des Clue d Aiglun. Rückweg
wie Hinweg, was nicht langweilig wird, da man beim Abstieg wieder
ganz andere Bilder und Eindrücke hat als beim Aufstieg. Die
Touren 1) und 2) kann man natürlich an einem Tag machen,
sollte es aber so einrichten, daß man die Sonne nicht gegen
sich hat, also daß sie nicht schon im Westen steht, sondern
noch im Süden, wenn man oberhalb der Kletterwände, also
am Ziel der 2. Tour angelangt ist. (Zuschrift, 02/04)
Wanderung 31: Jetzt gibt es eine Minibus-Verbindung Point
Sublime-Chalet de la Maline (20Min Fahrtzeit). Infos unter www.Transverdon.com.
(Sunflower, 02/05)
Wanderung 32: Siehe ,Störenfriede' oben.