Fuerteventura, 2. Auflage (1999)
Aktualisiert 11/11/04
Die nachfolgenden Informationen ergänzen die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen. (Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.) Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag. Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben, wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten, jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert; man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge) an: pat@sunflowerbooks.co.uk
Auf den ersten Blick macht die Landschaft
der Insel eher einen unwirtlichen und öden Eindruck. Man
fühlt sich teilweise an eine Mondlandschaft erinnert und
kann sich kaum vorstellen, daß es in den wüsten- und
halbwüstenartigen Gebieten der Vulkan-insel außergewöhnliches
Leben gibt Doch der erste Eindruck trügt!
Die Wusten und Halbwusten Fuerteventuras, die gelegentlich von
kärglichem Grün durchzogen werden, sind Heimat ganz
besonderer ,Lebensraumspezialisten', die im allgemeinen als Steppenvögel
bezeichnet werden. Unscheinbar und versteckt leben sie in dieser
steinigen und sandigen Landschaft. Die kanarische Kragentrappe
ist der seltenste dieser Steppenvögel. Es handelt sich um
eine Unterart der auch in Nordafrika und Asien vorkommenden Kragentrappe.
Diese Unterart, deren Gesamtbestand auf nur etwa 400 Exemplare
geschätzt wird, gibt es weltweit nur auf Fuerteventura und
der Nachbarinsel Lanzarote.
Die Kragentrappe und der Rennvogel sind in ihrer Existenz bedroht.
Beide Arten stehen unter strengem Schutz durch die spanische Naturschutzgesetzgebung
und internationale Naturschutz-Abkommen. Aus diesem Grund wurden
von der kanarischen Regierung mehrere Natur-parks auf Fuerteventura
eingerichtet. Dazu gehört auch der Naturpark in den Dünen
von Corralejo. Allerdings werden diese Naturparks noch nicht ausreichend
betreut. So gibt es bisher für die Besucher der Parks kaum
Informationen. Mit der boomartigen Entwicklung des Tourismus auf
Fuerteventura nimmt die Gefährdung der Natur jedoch zu.
Eine große Gefahr besteht für Steppenvögel sowie
deren Jungtiere und Gelege vor allem durch Urlauber, die mit Mountainbikes
und Geländefahrzeugen Straßen und befestigte
Pisten verlassen und unkontrolliert durch steppen- und wüstenartige
Gebiete fahren.
Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und helfen Sie mit!
Bitte gehen Sie nicht querfeldein durch die wüstenartige
Landschaft und fahren Sie mit dem Mountainbike oder mit Mietfahrzeugen
nicht abseits von Wegen.
STADTPLAN VON CORRALEJO
Aufgrund neuer Straßen ist Ausfahrt B nun von Ausfahrt A
aus beschildert. Diese neuen Straßen betreffen auch die
Karte auf Seite 45. (Zuschrift, 11/00)
BUSFAHRPLÄNE
Die Busgesellschaft heißt Tiadhe; Tel. (34) 928 8521660.
On-line Infos unter
http://members.fortunecity.es.
fuerteventuravirtual/Servicios/HorariosTiadhe.htm.
AUTOTOUREN
Autotour 1: An der Degollada de
los Granadillos, die auf der Straße nach Vega de Río
Palmas kommt, gibt es jetzt einen großen Parkplatz. (Zuschrift,
11/00) + Pared hat uns gefallen. Auf der linken Seite haben wir
eine Wanderung von 2.5 Std. unternommen. Das ist eine gute Alternative
gzu der Tour von Costa Calma bis zur Küste, man hat immer
eine frische Brise und Blick aus Meer. Etwas rechts an der Steilküste
gibt es zutrauliche Erdhörnchen, die wir mit Brot gefüttert
haben. Auf der rechten Seite ca. 4 km vor Pajara liegt ein großes
Tomatenfeld mit Verkauf - siehe Schild. Köstlich! Weiterfahrt
nach Betancuria, kurz hinter dem Ort die Straße zum Mirador
Morro Velosa ist gesperrt. Zugang nur zu Fuß möglich.
Nach Tarajalejo kurz vor La Lajita unbedingt bei der Kamelstation
den neu errichteten Jardin Botanico mit Zoo besuchen. Autotour
2: Die Straße nach Cofete ist sehr schlecht befahrbar,
selbst mit Jeep. In der Siedlung Puertito de la Cruz hat sich
eine Ansammlung von Schrottreigen Wohnwagen breitgemacht. Kein
schöner Anblick. (e-mail, 2/04) + Autotour
3: siehe auch die Hinweise zu Wanderung 5.
· Das Centro de Arte Canario nahe der Casa de los Coroneles
lohnt einen Besuch. (Zuschrift, 3/01) [Anmerkung der Redaktion:
Handelt es sich hierbei um die auf Seite 31 erwähnte Casa
Mané unter neuem Namen?]
Picknick 11a: Die Abzweigung zum Barrancobett ist
nun für Fahrzeuge gesperrt. Man kann unmittelbar gegenüber
dem Weg parken - auf der linken Seite der Straße, die nach
Ajuy führt (es gibt Platz für etwa vier Autos). (Zuschrift,
7/99) · Busse verkehren nach Ajuy. (Zuschrift, 9/00)
Wanderung 1: alles wie beschrieben. Eine herrliche Tour. (Zuschrift, 3/01) · Die Fähre legt jetzt um 10.15 ab; Fahrpreis 5 Euro. (Zuschrift, 4/02)
Wanderung 2: Wir unternahmen diese Wanderung als Radtour. An der 2Std 05Min-Stelle biegt der Rad,weg' scharf nach links ab. Wir erwarteten einen schmalen Radweg, aber es handelt sich um eine breite Schotterstraße. (Zuschrift, 3/01) · Diese Wanderung ist nicht sehr empfehlenswert. Sie ist nicht allein sehr lang und teilweise eintönig, sondern ist die ersten sechs bis acht Kilometer durch viel Müll verunstaltet. Eher empfehlenswert ist eine Kurzwanderung von El Cotillo in Richtung Majanicho. Wenn man erst den Leuchtturm erreicht hat, finden sich zahlreiche wunderschöne Badebuchten (Caleta Beatriz!) und man kann jederzeit umkehren und so die Länge der Wanderung selbst bestimmen. (Zuschrift, 4/02) · An der Küste um El Cotillo herum finden schreckliche Rodungs- und Planierarbeiten statt. (Journalist, 9/02)
Wanderung 3: Der sendero turístico (10Min) ist nun bis zum Aussichtspunkt asphaltiert (1Std12Min). Nach dem Aussichts-punkt, wenn man über die Ebene in Richtung Corralejo wandert, kommen mehrere neue Schilder, die eine Person in einem roten Kreis zeigen. Dies soll vermutlich bedeuten, dass Wanderer auf dem Weg bleiben sollen... Nach der 2Std15Min-Stelle begegneten wir an dem Wassertank frei umherlaufenden Hunden; am Haus gab es keine angeleinten Hunde. (Zuschrift, 3/01; aber siehe unten, Zuschrift 4/02!) · Am Stadion in Lajares gibt es jetzt eine Bushaltestelle. (Zuschrift, 11/00) · Vermutlich kann man über die höchste Stelle der Caldera de Rebanada und der Montaña San Rafael hinweg-wandern. Den Bayuyo habe ich selbst mehrfach überquert. Wegbeschreibung: nach einem steinigen Pfad, der links abzweigt und zu dem Lavaloch führt, zweigt rechts ein mit Steinmännchen markierter Pfad ab. Anfänglich scheint er in die falsche Richtung zu führen, aber er ist bis zur höchsten Stelle mit Steinmännchen markiert. Wenn man dieser Route folgt, umgeht man beide Calderas von Bayuyo eine herrliche Kammwanderung... An dem Haus mit den heulenden Hunden kann man sich links auf einen Weg wenden, der direkt nach Corralejo führt; man muss nicht zum Sportstadion gehen. (Zuschrift, 12/01) · Der Hinweis, daß der sendero turistico nun bis zum Aussichts punkt (1Std12Min) asphaltiert ist, trifft nicht zu. Der Weg ist ab dem letzten Haus von Lajares nach wie vor gepflastert und geht hinter dem Aussichtspunkt in einen Schotterweg über. Gegenüber dem letzten Haus befindet sich jetzt eine Kamel-Safari-Station mit einer großen Kamel-Attrappe. Frei laufende Hunde haben wir auch am Wassertank nicht entdeckt, die angeketteten (früher wütend bellenden) Hunde haben uns nicht beachtet. (Zuschrift, 4/02)
Wanderung 4: alles wie beschrieben. (Zuschrift, 3/01) · An der Küste um El Cotillo herum finden schreckliche Rodungs- und Planierarbeiten statt. (Journalist, 9/02)
Wanderung 5: Die Casa de los Coroneles wird jetzt restauriert; etwa 200 m vor dem Gebäude verhindern Metallsperren den Zutritt. Die Ziegen sind verschwunden. Wir begannen die Wanderung, indem wir auf der rechten Seite über die niedrige Mauer stiegen (die Sperre half uns dabei). Bald bemerkten wir, dass im Gras ein Trampelpfad entstanden war; wir waren also nicht die ersten, die diese Route benutzten. Am Haus war niemand anzutreffen; wir sahen lediglich die Absperrung und eine große Hinweistafel, die über die Restaurierungsmaßnahmen informierte und den Zutritt untersagte. (Zuschrift, 7/99) · Das nahe Centro de Arte Canario lohnt einen Besuch. (Zuschrift, 3/01)
Wanderung 6, Kurzwanderung: Eine interessante Tour mit vielen schönen Ausblicken. Die Straße von Tindaya nach Vallebrón ist eine erstklassige Nebenstraße (,schmales Asphaltsträßchen' ist etwas untertrieben!). Das nahe Centro de Arte Canario lohnt einen Besuch. (Zuschrift, 3/01)
Wanderung 8: Nicht empfehlenswert an heißen und windigen Tagen. Der Stausee war nahezu leer. (Zuschrift, 3/01) · Am Ende der Wanderung wurde ich von dem ,hartnäckigen Hund' gebissen. Man sollte besser sagen, dass ein ,Dazer' unbedingt erforderlich ist. (Zuschrift, 2/01)
Wanderung 11: Busse
verkehren nach Ajuy. (Zuschrift, 9/00) + In Ajui parkt man unten
am Strand. Direkt vom Strand aus führt ein breiter mit Natursteinen
gepflasterter Weg mit einem stabilen Geländer zu den weißen
Klippen hinauf. Hier kann man von oben und unten in zwei ehemalige
Kalköfen hineinsehen. Die Stufen, die zu den Aussichtspunkten
und in die Höhlen führen, sind gut begehbar und durch
Geländer gesichert.
Die Höhlen waren auch bei Flut trocken. Im Hintergrund der
ersten Höhle
befindet sich ein Felsdurchbruch zum Meer hin - ein sehr eindrucksvolles
Bild! Um in die danebenliegende Höhle zu gelangen, muss man
einige Felsen überklettern. Wenn man die letzten Meter dieser
Höhle erkunden möchte, braucht man eine Taschenlampe.
(Zuschrift, 2//04)
Wanderung 12: Weiterwanderung im Barranco de la Torre: Man folgt dem Weg nach Westen in den Barranco (an der Palmengruppe vorbei), bis der Weg nach links zu einem Gehöft auf der linken (südlichen) Hangseite biegt. Nun verläßt man den Weg und geht die Talsohle des Barranco hinauf; rechts erheben sich hohe Felswände. In den Seiten-wänden nisten Vögel; Chipmunks rennen auf den Felsen umher. Während man an alten Brunnen vorbei im ausgetrockneten Bachbett ansteigt, erreicht man die Ruinen einer Guanchensiedlung auf der linken Talseite. Eine Alternative für den Rückweg besteht darin, an den Guanchenruinen nach rechts zu biegen, auf einem alten Weg auf der rechten Seite des Barranco anzusteigen und bis zur Hauptstraße weiterzugehen. Man überquert die Hauptstraße nahe der alten Windmühle auf der Nordseite und läuft über den Talboden weiter; Caleta de Fuste bleibt in Sicht. (Leserbrief) · Das Restaurant Caracolita ist jetzt sonntags geschlossen. (Leserbrief, 10/99, 11/04) · Die Wanderung beginnt jetzt am besten links vom (im übrigen vorzüglichen Fisch) Restaurant Frasquita, da die rechte Seite durch eine neue Urbanisation überbaut ist. Der Weg beginnt nun nach etwa 150 Metern. Im weiteren Verlauf sind bis zu den ,Befestigungen' mehrere im Bau befindliche, abgezaunte Urbanisationen; der Weg ist jedoch - wohl auch in Zukunft - frei zu begehen. Las Salinas (55Min) sind zu einem Salinen-Museum umgestaltet worden, das wohl in Kürze eröffnet wird. Der Strand von Puerto de la Torre (1Std15Min) ist von Aussteigern in eine Müllkippe verunstaltet worden - es ist eine Schande! (Zuschrift, 4/02)
Wanderung 14: Ausgangspunkt ist das Einkaufszentrum El Palmeral. + Bei der Gelegenheit sei darauf aufmerksam gemacht, dass die in den Routen- beschreibungen Nr. 14 und 15 erwähnten Windgeneratoren inzwischen sehr zahlreich geworden sind und sich in drei Reihen auf eine große Fläche verteilen. Zur Orientierung im Gelände sind sie dadurch umso besser geeignet, allerdings passen sie nicht mehr zu der Beschreibung im Text und zu der Zeichnung Seite 90. (Zuschrift, 11/02) + Die Bushaltestelle (nach Süden) befindet sich rechts am Kreisel gleicht hinter dem Royal Suite Hotel. (Zuschrift, 1/04)
Wanderung 15:
Am angegebenen End-punkt der Wanderung an der FV-2 besteht leider
keine Bushaltestelle mehr, auch keine Bedarfshaltestelle.
(Selbst ein Wanderer, der einen Busfahrer bat, dort anzuhalten,
um aussteigen zu können, hatte keinen Erfolg.) Da
uns die Route insgesamt ohnehin zu lang war, sind wir mit dem
Auto zur FV-2 gefahren und von dort aus zur Degollada de Mojones
hinauf und wieder zurückgewandert. Dabei sind wir allerdings
zunächst zu weit gefahren, haben dann die Casas de Pecenescal
mit den Casas de Vachuelo verwechselt, uns auf diese Weise einen
weglosen Umweg von ca. 30Min eingehandelt und erst auf dem Rückweg
festgestellt, wo der Weg eigentlich hätte beginnen sollen,
nämlich:
Die Stelle befindet sich genau am Straßenkilometer km 73
der FV-2. Dort stehen große Reklametafeln, die beim Vorbeifahren
die Sicht auf den Weg zusätzlich behindern, sonst nichts.
Kommt man mit dem Auto aus Richtung Costa Calma, so wird man durch
ein gut sichtbares braunes Schild auf den Barranco de Pecenescal
hingewiesen, und der Weg beginnt gleich hinter dem Barranco. Bei
der Gelegenheit sei darauf aufmerksam gemacht, dass die in den
Routen- beschreibungen Nr. 14 und 15 erwähnten Windgeneratoren
inzwischen sehr zahlreich geworden sind und sich in drei Reihen
auf eine große Fläche verteilen. Zur Orientierung im
Gelände sind sie dadurch umso besser geeignet, allerdings
passen sie nicht mehr zu der Beschreibung im Text und zu der Zeichnung
Seite 90. (Zuschrift, 11/02)
Wanderung 16: Die Wanderung beginnt östlich vom Barranco de Vinamar. Mit Blick auf den Bergen hält man sich links vom Hotel Sunrise Beach [früher dem Hotel Riu]. Man geht am Hotel und Gärtenanlagen (rechts) vorbei, biegt dann nach rechts auf einen Fahrweg (oder eine Teerstraße). Der Fahrweg/die Straße überquert den Barranco und führt steil zu einer Urbanización hinauf. An einer Verzweigung hält man sich links, am Rande des Barranco, und passieren einen Wasservorratsbehälter (links). Man befindet sich jetzt auf einem Weg, dem man bergauf folgt ... (Sunflower, 02/04)
Wanderung 17: Der Pfad nach Cofete wird neu angelegt. Die Verzweigung 5Min unterhalb der Degollada de Cofete ist nicht mehr sichtbar. (Zuschrift, 1/04) + Der Ausgangspunkt der Wanderung ist ein Parkplatz, der 500m hinter dem Wassertank liegt. Auf einem Schild steht: " Red de Caminos de Pajara, Gran Valle - Cofete." Von hier aus ist der Wanderweg ausgebaut und an den Seiten mit Steinen eingefasst. Kurz vor der Passhöhe befindet sich links des Weges ein Stollen, der einige Meter in den Berg hineinführt. An der Rückwand befinden sich Sprenglöcher. Ist das ein Relikt aus der Zeit des Senor Winter? (e-mail, 02/04)