Schottische Highlands, 1. Auflage (1998)
Aktualisiert 10/10/2003
Die nachfolgenden Informationen ergänzen die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen. (Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.) Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag. Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben, wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten, jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert; man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge) an: pat@sunflowerbooks.co.uk
Autotour 8: Der Kilt Rock besteht nicht aus Dolomit, sondern aus Basalt. Bei der Entstehung hat sich die Lava schnell abgekühlt, wobei die charakteristischen Felssäulen entstanden.
Wanderung 23: Wir haben im Juni die Bergwanderung Nr. 23 The Storr gemacht. Dabei gab es ein Problem, das uns in Gefahr gebracht hat. Im Buch ist zum Ende hin die Rede von einem Bach, der im Bealach Beag herabfließt und an dem man ,,sehr vorsichtig die wenigen ersten steilen Meter der Felswand hinabsteigen'' soll. Das Problem war: bevor man zu diesem Bach kommt, fließt ein anderer den sehr steilen Hang hinab, fast wie ein dünner Wasserfall. Da der auch steil war usw. dachten wir, wir wären richtig. Das waren wir aber nicht, denn es wurde auf der rutschigen Wand wirklich SEHR steil und gefährlich; selbst mit Steigeisen hätte man Probleme gehabt, herunterzuklettern (es lag nur etwas Gras, sonst Wasser über nackten Steinen.). Mein Freund hat es unter hohem Risiko irgendwie geschafft, herunterzukommen; für mich aber gab es keinen Weg mehr, und ich bin dann den ganzen Aufstieg wieder zurückgelaufen. Von unten hat mein Freund dann nachher gesehen, dass weiter entfernt wohl noch ein anderer Bach herunterkam, aber kurzum: die Beschreibung war nicht eindeutig, und ,,normale" Bergwanderer wie wir (einigermaßen sportlich und mit festen, durchaus geeigneten Schuhen) fanden uns ploetzlich in einer sehr heiklen Situation wieder. Andere Bergfreunde sollten Sie im genannten Buch davor bewahren. Wir haben noch einmal Glueck gehabt, aber darauf kann man sich am Berg nicht verlassen. Ansonten hat uns Ihr Buch und vor allem die schotische Landschaft viel Spaß gemacht. (Zuschrift, 9/03)
Wanderung 24: Gegenwärtig empfiehlt es sich, das erste Geröllfeld (etwa ein Drittel des Weges zwischen dem Parkplatz und dem Quiraing, wenn man vom oberen Parkplatz aufbricht) rasch zu passieren. 1998 kam es auf diesem Geröllfeld mindestens zweimal zu Steinschlägen, als sich Gesteinsbrocken aus den oberhalb gelegenen Felswänden lösten. (In beiden Fällen war ich selbst am Tag danach vor Ort.) Oberhalb des Weges zum Quiraing liegen jetzt große, tonnenschwere Felsbrocken unregelmäßig auf dem Geröll. Bei jedem Regen kann das Erdreich erneut in Bewegung geraten, so dass die Brocken weiter ins Tal abrutschen. Als ich den Quiraing das letzte Mal (an Ostern 1999) besuchte, gab es Anzeichen von neuerlichen Rutschungen. Für Mineraliensammler sind diese Felsen, in deren zahlreichen Aushöhlungen viele schöne Zeoliten vorkommen, sehr verlockend, aber für Bergwanderer stellen sie ein großes Risiko dar. (Zuschrift, 10/99) [Der Autor sagt: Diese Landschaft wurde durch den größten, bis heute andauernden Erdrutsch Großbritanniens geschaffen - siehe Seite 114. Dafur ist mit Steinschlag zu rechnen.]
Wanderung 29: Im Gegensatz zum Wanderführer Teneriffa sind Stellen die Schwindelfreiheit erfordern, nicht in diesem Buch eingezeichnet. Am Bergsattel Bealach Mor (3Std40Min-Stelle) war es für mich unmöglich, weiter aufzusteigen -ich war froh, als ich wieder ,unten' war. (Zuschrift, 12/01)
Neue Wanderung: In
sieben Urlauben in Schottland habe ich diverse Wanderungen unternommen.
Vielleicht könnte die folgende Wanderung Stephen Whitehorne
bei der nächsten Recherche inspirieren - die Wanderung habe
ich allerdings schon 1995 gemacht - mit Abstrichen an mein Gedächnis
also...
Wanderung Mallaig - Bracorina - Morar - Mallaig
Länge: 16 km; 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwerer Anstieg über 350
Höhenmeter, dann folgen 2 km durch Heidebüsche ohne
Pfad, bis man einen Weg und danach eine Straße erreicht.
Ausrüstung: Wanderstiefel, Wind-Regenschutz, Kompass,
OS-Karte Blatt 40, Getränke. Aufbruch nur mit voll-ständiger
Ausrüstung.
An- und Rückfahrt: Ausgangspunkt ist Mallaig; Rückfahrt
mit dem Zug ab Morar - oder Trampen (gute Chancen) oder zu Fuß
4 km, 1 Std.
Wanderung: (Die OS-Karte Nr. 40 ist ein Muß). Man
wandert vom Fischereihafen auf der kleinen Ortsstraße zunächst
bergauf. Nach einem kurzen Abstieg biegt man links (unter einer
Brücke?) auf einen in der OS-Karte verzeichneten Pfad. Hier
müssen mehrere Gatter durchquert werden. Nach einiger Zeit
wandern wir beunruhigt direkt auf einen Schießstand zu (Die
Jagdsaison beachten!). Der Weg wird immer undeutlicher, aber man
wandert stetig bergauf bis Loch Eireagoraidh auftaucht (ein wunderschöner
Rastplatz!). Ab hier wird es abenteuerlich: Rechts entlang am
See steuern wir den vor uns liegenden Pass an, es gibt keinen
Pfad aber die Richtung ist eindeutig. An der Pass-höhe genießt
man einen phantastischen Ausblick auf Loch Nevis. Nun geht es
ca. 2 km quer durch Heidefelder bergab, bis man den Pfad nach
Stoul erreicht, etwa in der Gegend, die auf der OS-Karte mit Stepping
Stones betitelt wird. Der Rest der Wanderung ist einfach und eindeutig,
man folgt der Straße, biegt an der nächsten (und einzigen
Kreuzung) nach rechts und erreicht kurz danach Morar. Ein Pub
läßt uns die Wartezeit auf den Zug verkürzen.
(Zuschrift, 12/01)