Halbinsel von Sorrent, 1. Auflage (1996)
Aktualisiert 09/01/2007

Die nachfolgenden Informationen ergänzen die Angaben im Reiseführer. Achtung: Das Update sollte in Verbindung mit dem Text im Buch gelesen werden und bezieht sich nur auf die angegebene Auflage, nicht jedoch auf ältere Auflagen. (Falls man im Besitz einer älteren Auflage ist, ist es sehr empfehlenswert, sich vor Reiseantritt die neueste Auflage zu beschaffen.) Die Informationen im Update basieren auf Zuschriften an den Verlag. Sunflower Books stellt diese Informationen in gutem Glauben zur Verfügung, übernimmt jedoch keine Verantwortung für deren inhaltliche Richtigkeit. Sofern nicht anders angegeben, wurden die Informationen im Update nicht vom Autor oder Verlag überprüft. Man sollte daher zwar Warnhinweise beachten, jedoch Vorschläge für neue oder veränderte Routen mit der nötigen Vorsicht lesen. Alle Angaben sind datiert; man sollte daran denken, dass einige der älteren Angaben bereits schon wieder veraltet sein können. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns aufgrund Ihrer Reise aktuelle Hinweise zum Update übermitteln könnten. Bitte schicken Sie Ihre Hinweise auf Englisch oder Deutsch per eMail (bitte keine Anhänge) an: pat@sunflowerbooks.co.uk

 

ACHTUNG: Dieses Update ist nicht auf dem neuesten Stand. Die letzte Auflage dieses Buches ist die 2. Auflage, aber sie ist noch nicht auf Deutsch erhältlich. Die nachfolgenden Informationen basieren aus-schließlich auf deutschen Zuschriften zur 1. Auflage. (Leserbrief, 6/03: Wir haben in diesem Mai zwei Wochen in Ravello verbracht. Grundsätzlich waren die Tourenbeschreibungen sehr schlüssig und gut umzusetzen.) · Eine deutsche Neuauflage ist derzeit noch nicht geplant, aber man könnte auch in Erwägung ziehen, die neueste englische Ausgabe (2. Auflage 2000) zu erwerben und dazu das englische Update zu lesen.

BUSSE

Auf der Strecke zwischen Sorrent und Amalfi können die Busse in der Hochsaison während der Spitzenzeiten sehr voll sein. Daher könnten sich einige Ratschläge als hilfreich erweisen (sie betreffen nur diese Strecke; alle anderen Routen sollten OK sein):
- Man sollte sich frühzeitig an der Haltestelle einfinden, falls man den Bus am Ausgangspunkt nimmt.
- Falls der Bus voll ist (dies bedeutet, daß genausoviele Personen stehen wie sitzen!), hält er eventuell nicht an Zwischen-haltestellen, wo Leute zusteigen wollen. Man sollte daher etwas in petto haben, sofern der Bus vorbeirauscht, wenn man an einer Haltestelle wartet.
- Ein voller Bus hindert auch daran, den Busfahrer dazu zu bewegen, an einer bestimmten Stelle zu halten.
- Wenn der Bus voll ist, hat er manchmal bis zu 15 Minuten Verspätung, so daß es mit dem Anschlußbus Monte Pertuso problematisch wird. Von der Bar Internazionale in Positano kann man in 45 Minuten nach Monte Pertuso hinauf-wandern, wo viele Leute aussteigen. Dazu folgt man dem Anfang von Wanderstrecke 24b, um die Straße nach Monte Pertuso zu erreichen, und folgt ihr dann nach rechts zum Dorf hinauf. Die Straße steigt sanft an und ist nur schwach befahren. Falls man in Amalfi oder Umgebung wohnt, besteht der weitaus beste Anschluß an den Bus nach Monte Pertuso, wenn man um 9 Uhr (bzw. um diese Zeit herum) mit dem Boot nach Positano fährt, um den Bus um 10.20 Uhr zu erwischen. (Der Autor, 7/96) · Wer künftig am Anfang des Urlaubs keine Zeit mehr mit dem mühsamen Zusammen-sammeln der richtigen Busabfahrzeiten vergeuden will, lädt sich diese zuvor aus dem Internet herunter: www.sita-on-line.it .

Neue SITA-Fahrkarten (April 2003) E1: Euro 1.00; E2:Euro 1.30; E3:Euro 1.80; E4: Euro 2.30. Für alle Fahrten im Sorrento-Halbinsel braucht man eine Fahrkarte E1. Einige andere Beispiele: Von Sorrento nach Positano E2; Von Sorrento nach Amalfi E4. Von Amalfi nach Ravello, Scala, Pogerola, Minori E1; Von

Amalfi nach Agerola, Positano E2; Von Amalfi nach Salerno E3. Alle Capri-Busse E2. (Der Autor, 6/03)

Anreise zum Ferienort, 1. Strecken-abschnitt (Seite 10): Der Flughafenbus hält jetzt auf der Piazza Garibaldi und nicht am Seiteneingang der Circumvesuviana. (Der Autor, 3/98)

Fahrplan 11: Zumindest im Winter beginnt dieser Bus nicht in Sorrent, sondern in Piano. (Zuschrift, 4/97)

Karten: Am Schluss unseres Aufenthaltes habe ich in der Bar Internazionale in Positano sehr gute Karten (1:10'000) mit allen Wanderrouten entdeckt. Es sind 3 Karten, die die Costiera Amalfitana abdecken (Positano und Umgebung, Amalfi und Umgebung, Gebiet östlich von Maiori), 5 ¤ pro Karte, hg. von Cart&Guide
(www.carteguide.com). Leider werden die Karten auf der Website gar
nicht erwähnt, es gibt sie aber! Der Verlauf der Wanderrouten ist ausgezeichnet dargestellt.

Wanderstrecke 1: Der Pfad außerhalb des Tunnels ist wegen Ausbesserungsarbeiten gesperrt. Man folgt dem Gehsteig durch den Straßen-tunnel. (Der Autor, 3/98)

Wanderstrecke 3b: Wenn man sich für Option 1 entscheidet, geht man links den Orso Capice und nicht die Via Magruni hinab. (Zuschrift, 7/96)

Wanderstrecke 5a: Anfang: Vom Hauptplatz nimmt man die breite Gasse links des Eingangs zur Villa Rufolo, nicht jedoch den weiter links gelegenen Straßentunnel. Der Wasserhahn wurde an die Seite des Doms verlegt, gegenüber dem Eingang zur Villa Rufolo. (Der Autor, 7/96)

Wanderstrecke 5b: Nachdem man die Hauptküstenstraße überquert hat, kommen zwei Treppen hinter dem Friedhof; hier hält man sich links. (Zuschrift, 5/95)

Wanderstrecke 6: Bar Lucia heisst jetzt Blu Bar (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 7a: Auf der Straße nach Scala nimmt man etwa 200 m hinter der Brücke den rechten Pfad. (Der Autor, 7/96)

Wanderstrecke 7b: Der ,,nicht funktionierende Trinkbrunnen" ist verschwunden. (J. Tippett, 3/98)

Wanderstrecke 8a: ,,auf einem gut angelegten Maultierweg weiter, zwei sehr viel schmalere Wege fortsetzen". Der Maultierweg wird immer weiter ausgebaut, man kann bereits kurz nach der Stelle, an der rechts die Reste eines Gewölbes auftauchen, auf vielen Trampelpfaden links ins Tal hinunter. (Zuschrift, 5/03)

Wanderstrecke 12a: Der auffällige Weg, der am oberen Ende des ,,Tals der Mühlen" scharf rechts von dem kurzen ebenerdigen Abschnitt zwischen Stufen abzweigt, beginnt bei Tafel Nr. 13 einer thematischen Wanderung. (J. Tippett, 3/98) · Der kurz nach dem Wasserversorgungs-gebäude links abgehende Weg ist bis Pontone durchgängig gepflastert. (Zuschrift, 10/99) 12b: Vor dem Wasserversorgungs-gebäude ist der Weg gepflastert. (Leser-brief, 10/99) · ,,Hinter dem letzten Haus geht es auf einem Erdweg weiter". Der Weg ist inzwischen weiter ausgebaut, es ist gut, immer der Markierung roter Punkt zu folgen. Erst nach einem scharfen Links-schwenk wird er zu einem unbefestigten (Schotter, Sand) Trampelpfad, der in das Tal hinabführt. (Zuschrift, 5/03) + Bar Lucia heisst jetzt Blu Bar (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 13: Hinter dem zweiten Wasserfall muß man an einer kleineren Linksabzweigung (mit einem Pfeil mit Doppelspitze markiert) vorbeigehen; dieser Pfad verliert sich rasch. Man hält sich an die (frisch gemalten) CAI-Wegzeichen! (Zuschrift, 5/97) + Von Scala via Campidoglio zum Aussichtspunkt: In Scala Richtung Minuta. Nach Alimentari (Lebensmittelgeschäft im Dorf) rechts die Treppen rauf, über die Strasse immer auf Treppenweg nach Campidoglio; in Campidoglio auf Strasse links und bei Haus Nr. 13 rechts die Treppe hinauf. Schöner Panoramaweg zum Aussichtspunkt. Der Aussichtspunkt
heisst Punta d'aglio (oder Punta d'aglio belvedere), nicht Bosco Grande
(Auskunft von Ortsansässigen, auch so ausgeschildert). Die terrassierte
Stelle ist nun Privatgrundstück. Nach dem Tunnel und dem hohen freien
Berghang (beliebt bei Free Climber) gibt es eine ausgeschilderte
Weggabelung: Links nach Positano, wir nehmen den Weg geradeaus nach
Pogerola. Auf der anderen Seite des Hauptbaches, der an der ersten
möglichen Stelle überquert wird, findet sich ein gelbes Schild mit der
Nr. 9 am Baum. (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 16: Auf dem ebenerdigen Abschnitt direkt hinter dem ersten Aussichtspunkt wurden seltsame Betontürme und Terrassen gebaut, aber sie behindern nicht die Wanderung. (Der Autor, 3/97) · Bei den seltsamen Betontürmen ist kein Trinkbrunnen mehr. Man nimmt den geraden Weg und biegt bei der dritten Terrasse rechts ein. (Leser-brief, 10/99)

Wanderstrecke 30: ACHTUNG: Diese Route ist gefährlich! Die Strecke war von einem schweren Erdrutsch 2003 betroffen. (Der Autor, 6/04)

Wanderstrecke 17: In Lacco geht man vor der Kirche rechts die Via Famiglia D'Affiltto hinab und geradeaus weiter (leicht links) die Via Casa Rossi. (Zuschrift, 9/96)

Wanderstrecke 20a: Kurz nach der Strassenbrücke führt ab einem Parkplatz ein
betonierter Fussweg nach Nocelle (Holzschild mit rotweisser
CA-Markierung). (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 22a: Der Anfang des Weges (100 m hinter der ersten Rechtsbiegung) ist markiert mit CA und Nr. 3. Nach den ersten Treppen geht der Treppenweg scharf links weiter hoch; nicht den flachen Weg parallel zur Strasse
nehmen (wie wir und zwei andere Wanderer unabhängig voneinander). (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 24a: Wir verlassen die Kirchenzufahrt und wenden uns vor dem Restaurant nach links. (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 26a/b: Es gibt zwei Wege, einen oberen (im Buch beschrieben) und einen unteren. Am Colle la Serra, der Kreuzung breiter Maultierwege, gibt es
ein Holzschild nach links (zum Kruzifix): Praiano/Positano. Der Weg
nach Nocelle (26a) ist ebenfalls beschildert (Holzschild CA/FIE).
Einige Meter unterhalb des weissen Hauses mit dem Kruzifix verzweigt
sich der Weg. Links ausgeschildert nach Praiano (40 min), rechts ist
der untere Weg nach Nocelle (1h30), Positano (2h30) und Conv. S. Dom.
(30 min) ausgeschildert. Der untere Weg trifft mit dem oberen Weg 26
wieder zusammen, und zwar auf der Seite von Positano/Nocelle. Von
Nocelle her kommend (26b), muss man bei einem Steinmännchen den Abzweig
links hangaufwärts nehmen. Auf einem Stein ist hier auch ein älteres
rotweisses Rechteckzeichen aufgemalt. Geradeaus würde man hier den
unteren Weg nach Colle la Serra nehmen, der wahrscheinlich weniger
spektakuläre Aussichten bietet. (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 28b: Am Colle la Serra ist nun auch der Weg nach Bomerano
ausgeschildert. (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 46: Die einzige Wanderung, deren Wegverlauf wirklich schwierig zu finden war. Hier scheint die Wegbeschreibung tatsächlich veraltet und
wenig hilfreich. Der Aufstieg zum Bergrücken (S. 99) ist zum Teil
völlig mit Dornengestrüpp zugewachsen, die verblassten Wegmarkierungen
deshalb unsichtbar. Wir haben etwa eine Stunde gebraucht, um den Weg im
überwachsenen Gelände zu finden.
Im Einzelnen: Im Satz für den Fahrer des Autobusses sollte es SCENDERE
heissen (nicht SCHENDERE). Es ist zudem besser, sich nicht allein auf
den Fahrer zu verlassen, sondern selbst Ausschau zu halten. Die
Haltestelle befindet sich wenige hundert Meter nach dem einzigen Tunnel
östlich von Maiori. Links geht eine kleine Strasse ab, rechts sieht man
Erchie, jetzt muss man aussteigen (Sita-Haltestelle). Der Weg führt zu
unfertigen Neubauhäusern, die als Ställe zwischengenutzt werden. Hinter
der Neubausiedlung führt ein Erdweg zur Anhöhe hinauf, wo ein Haus mit
Stall steht. Den Weg rechts nehmen (am Haus mit Stall vorbei), der mehr
oder weniger hangparallel weitergeht. Der Weg überquert ein Bachbett
und führt zur im Text erwähnten Ruine. Nach der Bachüberquerung (S. 99)
folgen wir den verblassten Markierungen. Hier wird die Wegbeschreibung
unklar, denn der schmale Weg scharf nach rechts unmittelbar vor einem
Hain ist nicht zu erkennen (zugewachsen?). Beim Hain folgen wir weiter
den Markierungen, bis Dornengestrüpp die Wegmarkierungen überwachsen
haben. Wir haben den Weg schliesslich gefunden, indem wir tendenziell
links gegangen sind (Richtung Bach) und dann (wieder etwas rechts
halten) nach insgesamt etwa gut 5 Minuten bei einer steinigen Stelle
wieder auf die verblassten Wegmarkierungen gestossen sind. Vorher
versuchten wir rechts die Anhöhe zum Bergrücken hin aufzusteigen, dies
war aber am Schluss nicht mehr möglich. (e-mail, 1/07)

Wanderstrecke 48a: Nahe dem Ende dieser Strecke, während man der nicht asphaltierten Straße auf gleichbleibender Höhe 1 km um Biegungen und durch Olivenhaine folgt, geht man an der ersten Links-abzweigung der Via Li Simoni vorbei, die nach etwa 500 m ansteigt. (Zuschrift, 5/97)

Wanderstrecke 52: Die Brücke an der Via Paradisello ist verschwunden. Der Weg hinter dem kleinen Bach ist möglicher-weise mit Unterholz und dem Schnitt von Olivenbäumen bedeckt. (Zuschrift, 4/98)

Wanderstrecke 62: Im unteren Teil dieser Wanderstrecke wurde ein kurzer Abschnitt des Pfades abgespült, aber diese Stelle ist mit großer Vorsicht passierbar. (Zuschrift, 4/98)


Wanderstrecke 64: Am Belvedere-Parkplatz fehlte der Wegweiser ,,Via St Elia". Nachdem ich Zweidrittel der Strecke zur Punta Sant'Elia zurückgelegt hatte, sah ich mich mit einem verschlossenen Tor und einem schwindelerregenden Steilabfall konfrontiert, sofern ich weitergehen wollte. Ich mußte umkehren. Unten an der Punta Sant'Elia waren Leute zu sehen; ein Feuer brannte, und es sah so aus, als ob zwei Ackerterrassen dort unten kürzlich bestellt wurden. Möglicherweise versucht jemand, die Ansiedlung wieder bewohnbar zu machen, und Besucher sind daher unerwünscht. (Zuschrift, 4/97)

Wanderstrecke 66: Diese Strecke ist nicht mehr möglich. Der Weg ist durch ein Zaun blockiert. (J. Tippett, 9/99)

Capri, Tips zur Planung: Es ist Wanderstrecke 71, nicht Wanderstrecke 73, die wieder zum Hafen hinabführt.

Wanderstrecke 72: An der Stelle, wo man links auf die Traversa Damecuta biegt, befindet man sich an einer Kreuzung. (Der Pfad, der hier laut Text endet, setzt sich als Nebenstraße fort.) (Der Autor, 7/96)

NEUE WANDERWEGE

Sant'Agata - Termini
Dieses fehlende Teilstück im Netzwerk der Routen hinter Sorrento nimmt einen ge-wundenen Verlauf und kreuzt die Hauptstraße zwischen den beiden Ort-schaften vier Mal. Die Route führt über drei Anhöhen und gewährt herrliche Ausblicke über die Halbinsel und die beiderseits gelegenen Buchten.

a Von Sant'Agata nach Termini
Gehzeit: 1Std15Min; Schwierigkeits-grad: Leicht; Aufstieg über 80 Höhen-meter.
Mit Blick auf das Hotel delle Palme wenden wir uns nach links und biegen nach 100 m rechts in die Via Reola. Sogleich biegen wir nach links (Richtung Termini, Via dei Campi) und folgen der Straße in einer Rechtsbiegung am Supermarkt vorbei. Nach weiteren 250 m, wo die Hauptstraße nach links biegt, nehmen wir die schmale Straße, die geradeaus die Anhöhe hinaufführt (am Anfang der Via Castagneto). Nach 800 m mündet die Nebenstraße an der Kapelle Santa Maria delle Neve wieder auf die Hauptstraße ein. Wir gehen auf der Hauptstraße rechts am Friedhof vorbei und nehmen dann sogleich nicht die Via Torvillo, sondern die nächste Straße, die links abzweigt und bergabführt. Nach 200 m erreichen wir wieder die Hauptstraße, überqueren sie und folgen der Via Monte Arso. Nach 40 m nehmen wir nicht die Via Monte Orso, sondern bleiben auf der Via Monte Arso. Wir gehen erneut zur Hauptstraße hinab und folgen ihr nach rechts. Nach 200 m (gleich nach einem Restaurant) biegen wir links auf die Via Colarusso. Nach 100 m biegen wir an einer Verzweigung nach rechts und wandern über die Anhöhe, um erneut die Hauptstraße zu erreichen. Wir gehen geradeaus über sie hinweg (Via delle Tore) und biegen nach 500 m links auf eine schmale Straße, die über die vor uns liegendene Anhöhe führt. Die Straße verchmälert sich allmählich zum Pfad, der erneut zur Straße führt. Wir folgen ihr links nach Termini hinein.
b Von Termini nach Sant'Agata
Gehzeit: 1Std15Min; Schwierigkeitsgrad: Leicht; Aufstieg über 100 Höhenmeter.
Wir folgen Wanderstrecke 53a, um eine Anhöhe zu erreichen, und gehen zu einer breiten Straße hinab, der wir nach rechts folgen. Nach 500 m überqueren wir die Hauptstraße und gehen auf der Via Tuoro weiter. Wir wandern über die vor uns liegende Anhöhe zu einer Verzweigung hinab und biegen hier nach links, um wieder auf die Hauptstraße zu gelangen. Dieser folgen wir nach rechts. Nach 200 m (direkt nach einer Kreuzung) biegen wir nach links und steigen die Via Monte Arso empor. Erneut erreichen wir die Hauptstraße, überqueren sie und gehen auf einem Pfad (immer noch die Via Monte Arso) weiter, der erneut zur Hauptstraße emporführt. Wir folgen ihr nach rechts und biegen gleich nach der Kapelle Santa Maria delle Neve links auf eine Nebenstraße. Sie führt über eine niedrige Anhöhe wieder zur Hauptstraße. Wir gehen geradeaus in das Ortszentrum von Sant'Agata.
Aufstieg des Monte San Michele
Es ist nicht schwierig, die höchste Erhebung (1444 m) des Lattari-Gebirges zu erklimmen - jenen Gipfel, der von Sorrento aus im Osten erkennbar ist. Mit der Drahtseilbahn von Castellamare di Stabia (Anschluß am Bahnhof der Circumvesuviana) erreicht man in Windeseile 1102 m Meereshöhe; von hier führen gut angelegte und leicht zu gehende Pfade direkt zum Gipfel. Obwohl die Route größtenteils durch Wald führt, bieten sich während des Aufstiegs an vielen Stellen herrliche Ausblicke. Der Abstieg erfolgt auf derselben Route. Es ist unwahrscheinlich, daß man sich verläuft, aber man sollte die Wegbeschreibung aufmerksam lesen, da schon ein kleiner Fehler in gefährliches Gelände führen kann. Die Hauptgefahr besteht in sich verschlechterndem Wetter, da auf dieser Höhe die Temperaturen rasch fallen können, was durch Wind und/oder Regen noch verschlimmert wird. Der Aufstieg sollte daher nur bei stabiler Wetterlage unternommen werden, und man sollte wetterfeste Kleidung mitnehmen. Die Drahtseilbahn ist von November bis Mitte April außer Betrieb; am AST Sorrento ist zu erfahren, wann sie in Betrieb ist.

Gehzeit: 2Std Aufstieg/1Std40Min Abstieg; Schwierigkeitsgrad:  Mittel; Aufstieg über 500 Höhenmeter.
Nach Verlassen des Gebäudes der Drahtseilbahn gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder wenden wir uns nach rechts, gehen die Stufen empor und kommen oberhalb des Ausgangs heraus. Wir springen über das 90 cm hohe Geländer, um auf den Pfad auf der Kammhöhe zu gelangen. Wir folgen ihm allmählich bergan; nach 200 m kommen wir links an einer Radiostation vorbei. Oder wir wenden uns links auf die Straße und biegen an der Pensione dei Fiori links auf eine Nebenstraße. Unmittelbar nach einer Radiostation (links) nehmen wir den ersten Weg, der nach links auf die Kammhöhe führt. · Wir folgen einem guten Weg auf der Kammhöhe, bis eine zweite Radiostation den Weg blockiert (20Min). Auf einer schmalen Asphaltstraße gehen wir rechts daran vorbei. Entweder wandern wir ziemlich leicht auf der felsigen Kammhöhe weiter (Ausblicke), oder wir bleiben auf der Nebenstraße, bis sie an einem kleinen flachen Wiesengelände erneut die Kammhöhe erreicht. Von hier gehen wir geradeaus auf dem holprigen Pfad den Rücken zur Kapelle San Michele und einer dritten Radiostation hinauf, die jetzt sichtbar sind (50Min). Von der Kapelle wandern wir die Straße im Zickzack zur zweiten Rechtsbiegung hinab. Hier gehen wir geradeaus zu einem flachen, schotterartigen Gelände weiter. An seinem linken hinteren Ende steigen wir links etwa 200 m einen holprigen gestuften Pfad zu einem gut angelegten Maultierweg hinab, der nach rechts führt (d.h. der Hang steigt rechts an). Zunächst wandern wir gemächlich etwa 200 m bergab; dann beginnt der allmähliche Anstieg. Ab hier sehen wir rot-weiße CAI-Farbzeichen. Nachdem wir eine holprige, felsige Stelle mit einem großen hervortretenden Überhang zur Rechten erreichen, erblicken wir vor uns den im Zickzack ansteigenden Pfad, der in den Fels gehauen ist. Nach der felsigen Stelle erreicht der Pfad einen flachen Felsvorsprung mit Geländer (und herrlichem Ausblick nach links; der quadratische Gipfel, der auf der gegenüber-liegenden Seite des tiefen Tals dräut, ist unser Ziel). 200 m nach dem Geländer kommen rechts oben eindrucksvolle Felswände. Nach weiteren 300 m erreichen wir eine Verzweigung, an der ein rotweißes CAI-Zeichen ,,Spitzkehre" auf einen Fels gemalt ist, und biegen scharf nach rechts (1Std30Min). (Danach blicken wir nochmals zurück, um uns diese Abzweigung für den Rückweg einzuprägen.) Wir folgen dem Pfad in ungefähr vier weit ausholenden Zickzackkehren bergauf zu einer Drei-Wege-Verzweigung (1Std40Min). Die beiden weiterführenden Routen sind rechts ,,Connocchia" und links ,,Molinare" markiert. Wir gehen links weiter. Nach 200 m verläuft der Pfad im Zickzack und führt auf die andere (südliche) Bergseite. Wir wandern zu einem kleinen Sattel zwischen dem Hauptberg und einer vorgelagerten Anhöhe zur Rechten weiter (1Std50Min). Von hier führt ein holpriger, gestufter Pfad auf den Gipfel (2Std). Obwohl der Abstieg auf demselben Weg verläuft, hier zur Erinnerung einige Hinweise: Wir gehen zum Sattel hinab (10Min) und dann zur Verzweigung, an der ,,Connocchia/Molinare" geschrieben steht (15Min). (Falls man Zeit hat, kann man von hier ein Stückchen der Connocchia-Route folgen, sogar bis zum Gipfel mit Kreuz, und kehrt dann zu dieser Verzweigung zurück.) Wir gehen etwa vier Zickzackkehren zu der Verzweigung zurück, die mit einem rot-weißen CAI-Zeichen ,,Spitzkehre" markiert ist, und biegen hier nach links (25Min). Wir passieren die Felswand, das Geländer und die felsige Stelle, bis der Pfad leicht anzusteigen beginnt. Wir wandern links zu dem schotterartigen Gelände empor (50Min) - oder zur Straße, falls wir zu weit gegangen und in ein offenes Gelände gekommen sind (mit der Kapelle San Michele vor uns oben erkennbar). Von der Haarnadelkurve gibt es folgende Abkür-zungsmöglichkeit, bei der man den Anstieg zur Kapelle San Michele meidet: Man geht die Straße (links) zu einem Gebäude auf der rechten Seite hinab. 200 m danach folgt man rechts der schmalen Asphaltstraße, die allmählich zur Radio-station Nummer zwei ansteigt. Man geht links daran vorbei, um wieder auf den Weg auf dem Rücken zu gelangen, der zur Drahtseilbahn hinabführt.

 

Busfahrplan 10, Hinweis 2: Die Nastro Verde-Straße (Grünes Band) ist die Hauptstraße, die auf der Autokarte eingezeichnet ist und durch Priora führt.